Muskelschmerzen
Bei Muskelschmerzen handelt es sich in der Regel um einen örtlich begrenzten oder diffusen Schmerz. Er ist unangenehm und wir verlieren die Lust, uns weiter zu bewegen. Grundsätzlich können alle Skelettmuskeln des Körpers von Schmerzen betroffen sein. Häufig treten Schmerzen im Rücken-, Schulter- oder Nackenbereich auf sowie an Muskeln, die neu trainiert wurden.
Muskelschmerzen
Bei Muskelschmerzen handelt es sich in der Regel um einen örtlich begrenzten oder diffusen Schmerz. Er ist unangenehm und wir verlieren die Lust, uns weiter zu bewegen. Grundsätzlich können alle Skelettmuskeln des Körpers von Schmerzen betroffen sein. Häufig treten Schmerzen im Rücken-, Schulter- oder Nackenbereich auf sowie an Muskeln, die neu trainiert wurden.
Was sind häufige Ursachen für Muskelschmerzen?
Was sind häufige Ursachen für Muskelschmerzen?
Muskelverletzungen
Wie beispielsweise Risse (Muskelfaser-/Muskelrisse), Zerrungen oder Prellungen. Solche Verletzungen entstehen häufig beim Sport, insbesondere wenn die Muskeln nicht aufgewärmt wurden und dann plötzlich stark angespannt werden. Auch der Muskelkater gehört zu den Muskelverletzungen: Es entstehen winzige Risse in der Muskulatur, die in der Regel von allein innerhalb einer Woche wieder heilen.
Muskelkrämpfe
Diese unwillkürliche Muskelkontraktion tritt meist plötzlich auf, ist schmerzhaft und in der Regel nur von kurzer Dauer. Besonders oft treten Krämpfe in den Waden auf. Aber auch Oberschenkel, Fuss, Bauch und Rückenmuskeln können betroffen sein.
Verspannungen
Sind schmerzhafte Muskelverhärtungen, die zum Beispiel durch Fehlhaltungen (falsches Sitzen, ungünstige Schlafposition), Überlastung bei der Arbeit oder Überanstrengung beim Sport ausgelöst werden können. Auch Stress kann Verspannungen zur Folge haben.
Weitere Ursachen
Muskelschmerzen können auch als Begleiterscheinung anderer Krankheiten auftreten – hier einige Beispiele:
- Infektionen
- Hormonelle und Stoffwechsel-Störungen
- Autoimmunerkrankungen
- Gefässkrankheiten
- Neurologische Erkrankungen
- Erbliche und nicht erbliche Muskelerkrankungen
- Als Nebenwirkung einer Impfung (Muskelschmerz an der Einstichstelle)
Wie können Sie Muskelschmerzen vorbeugen?
Konnten Muskelerkrankungen von ärztlicher Seite ausgeschlossen werden, gibt es einige Tipps, wie Muskelschmerzen gelindert oder vermieden werden können.
Vorbeugen
Im Idealfall lassen Sie es erst gar nicht dazu kommen, dass Ihre
Muskeln schmerzen. Verspannungen können Sie vorbeugen, indem
Sie Fehlhaltungen vermeiden und sich regelmässig entspannen. Ein
ergonomischer Arbeitsplatz oder eine neue Matratze können hier
hilfreich sein. Integrieren Sie regelmässige Bewegung in Ihren Alltag;
nehmen Sie zum Beispiel die Treppen anstatt den Lift. Bereits kurze
Streck- und Dehnübungen können hilfreich sein um Verspannungen
zu verringern.
Eine konsequente Aufwärm- und Dehnroutine vor dem Sport sowie regelmässige Bewegung helfen, Muskelverletzungen beim Sport zu vermeiden. Überfordern Sie ausserdem Ihre Muskulatur nicht. Gewöhnen Sie sie langsam an neue Belastungen.
Durch eine ausreichende Aufnahme von Elektrolyten lassen sich Muskelkrämpfe vorbeugen. Ihren Elektrolythaushalt halten Sie z.B. durch Obst oder isotonische Getränke im Gleichgewicht.
Was tun, wenn die Schmerzen erst mal da sind?
Die richtige Therapie für Ihre Muskelschmerzen hängt von der genauen Ursache ab. Wenn Sie unsicher sind, warum Ihre Muskeln schmerzen oder wenn sich über einen längeren Zeitraum (mehrere Wochen) keine Besserung einstellt, sollten Sie unbedingt den Grund der Schmerzen ärztlich abklären lassen.
Ganz allgemein gilt: bei unkomplizierten Muskelverletzungen (Muskelkater, Zerrung, Prellung) und Verspannungen sollte der Muskel zunächst entlastet und geschont werden. Zusätzlich sind professionelle Physiotherapie sowie Massagen und Akkupunktur oft sinnvoll und hilfreich.
Ein Muskelkrampf kann sich durch passive Dehnung des Muskels lösen lassen. Auch das Hochlagern der entsprechenden Muskelpartie, die Zufuhr von Wärme und der Ausgleich des Elektrolythaushaltes können hilfreich sein.
Wann hilft Wärme? Wann sollten Muskelschmerzen lieber gekühlt werden?
Wärme steigert die Durchblutung und hilft so verkrampfte Muskeln zu lösen. Ein warmes Bad, Wärmekissen, Wärmegürtel/Wärmepflaster, eine Rotlichtlampe oder entsprechende wärmende Salben oder Gels können so zum Beispiel im Nacken- oder Rückenbereich Linderung verschaffen.
Wärme wird empfohlen zur Behandlung von
- Verspannungen und
- Muskelkrämpfen.
Kälte reduziert die periphere Durchblutung und hilft, das Ausmass einer Schwellung zu reduzieren. Kälte z.B. in Form von Eis, Kühlpads oder kühlenden Gels und Sprays wird daher zur Akutbehandlung von unkomplizierten Verletzungen eingesetzt. Kälte wird empfohlen zur Behandlung von
- Zerrungen
- Prellungen
- Entzündungen
- Schwellungen.
Konnten Muskelerkrankungen von ärztlicher Seite ausgeschlossen
werden, gibt es einige Tipps, wie Muskelschmerzen gelindert oder
vermieden werden können.
Im Idealfall lassen Sie es erst gar nicht dazu kommen, dass Ihre
Muskeln schmerzen. Verspannungen können Sie vorbeugen, indem
Sie Fehlhaltungen vermeiden und sich regelmässig entspannen. Ein
ergonomischer Arbeitsplatz oder eine neue Matratze können hier
hilfreich sein. Integrieren Sie regelmässige Bewegung in Ihren Alltag;
nehmen Sie zum Beispiel die Treppen anstatt den Lift. Bereits kurze
Streck- und Dehnübungen können hilfreich sein um Verspannungen
zu verringern.
Eine konsequente Aufwärm- und Dehnroutine vor dem Sport sowie
regelmässige Bewegung helfen, Muskelverletzungen beim Sport zu
vermeiden. Überfordern Sie ausserdem Ihre Muskulatur nicht. Gewöhnen
Sie sie langsam an neue Belastungen.
Durch eine ausreichende Aufnahme von Elektrolyten lassen sich
Muskelkrämpfe vorbeugen. Ihren Elektrolythaushalt halten Sie z.B.
durch Obst oder isotonische Getränke im Gleichgewicht.
Die richtige Therapie für Ihre Muskelschmerzen hängt von der genauen Ursache ab. Wenn Sie unsicher sind, warum Ihre Muskeln schmerzen oder wenn sich über einen längeren Zeitraum (mehrere Wochen) keine Besserung einstellt, sollten Sie unbedingt den Grund der Schmerzen ärztlich abklären lassen.
Ganz allgemein gilt: bei unkomplizierten Muskelverletzungen (Muskelkater, Zerrung, Prellung) und Verspannungen sollte der Muskel zunächst entlastet und geschont werden. Zusätzlich sind professionelle Physiotherapie sowie Massagen und Akkupunktur oft sinnvoll und hilfreich.
Ein Muskelkrampf kann sich durch passive Dehnung des Muskels lösen lassen. Auch das Hochlagern der entsprechenden Muskelpartie, die Zufuhr von Wärme und der Ausgleich des Elektrolythaushaltes können hilfreich sein.
Wärme steigert die Durchblutung und hilft so verkrampfte Muskeln zu lösen. Ein warmes Bad, Wärmekissen, Wärmegürtel/Wärmepflaster, eine Rotlichtlampe oder entsprechende wärmende Salben oder Gels können so zum Beispiel im Nacken- oder Rückenbereich Linderung verschaffen.
Wärme wird empfohlen zur Behandlung von
- Verspannungen und
- Muskelkrämpfen.
Kälte reduziert die periphere Durchblutung und hilft, das Ausmass einer Schwellung zu reduzieren. Kälte z.B. in Form von Eis, Kühlpads oder kühlenden Gels und Sprays wird daher zur Akutbehandlung von unkomplizierten Verletzungen eingesetzt. Kälte wird empfohlen zur Behandlung von
- Zerrungen
- Prellungen
- Entzündungen
- Schwellungen.
Sowohl bei Wärme- als auch Kältebehandlungen ist es wichtig auf die Temperatur und Dauer der Anwendung zu achten. Extreme Hitze kann zu Verbrennungen der Haut führen. Extreme Kälte kann das Gewebe durch Unterkühlung schädigen respektive zu Kälteverbrennungen führen. Sie schützen Ihre Haut ganz einfach, indem Sie z.B. ein Küchentuch zwischen die verletzte Stelle und das Kühlpad bzw. das Wärmekissen legen.